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Hier präsentieren wir Ihnen die Funktion des Braumeisters anhand dem Vorgang beim Bierbrauen.
Die angegebenen Mengenangaben und Zeiten sind beispielhaft für einen Brauprozess. Je nach Biersorte oder Maischeart, Rezept und Brauerfahrung können und sollen diese Angaben variieren. Viel Spaß!
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Als erstes stellen Sie den Braumeister sicher an einen zugangsfreundlichen Platz auf und füllen 25 Liter Wasser ein. Die Markierungen an Zugstange zeigen den Inhalt an. Verwenden Sie immer das bestmögliche Wasser wenn Sie ein qualitativ hochwertiges Bier haben möchten.
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Während Sie das Wasser dank der elektronischen Temperatursteuerung auf 35°C erhitzen können Sie schon das Malzrohr und das Siebblech einsetzen.
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Als nächstes müssen Sie den Malz in das Malzrohr einrühren. Danach wird das zweite Siebblech oben eingesetzt und mit dem Niederhalter und der Flügelmutter verschraubt. Wenn Sie einen Korn (Weizen / Roggen) herstellen möchten, dann geben Sie Getreide und ca. 15% Malz zu - für einen Wodka funktioniert das mit kleingeraspelten Kartoffeln und Malz. Beim Bourbonwhisky mit Mais und beim Malzwhisky so wie hier beschrieben - mit Malz.
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Nun beginnt der eigentliche Brauprozess. Das Malz wird durch den mittels Pumpe entstandenen Kreislauf ausgewaschen.
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Mittels Temperatursteuerung werden die einzelnen Brauphasen durchlaufen, bei denen durch ständiges Umpumpen auf verschiedenen Temperatur-Stufen das Malz ausgewaschen und die Stärke in Zucker umgewandelt wird. Dauer insgesamt ca. 160 min.
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Nachdem die Stärke vollständig verzuckert ist, kann der Läuterprozess stattfinden. Hierzu wird einfach das Malzrohr mit der Aushebestange herausgehoben und zum Abtropfen in den Haltbügel gehängt. Dauer ca. 15 min.
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Für ein Bier wird die Bierwürze jetzt noch zum Kochen gebracht wobei man zu Beginn und am Ende jeweils ca. 20g Hopfen zugibt. Das Hopfenkochen dauert insgesamt ca. 80 min. Wenn Sie einen Malzwhisky herstellen möchten können Sie direkt nach dem Abkühlen die Hefe zugeben und die Würze vergären.
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Wenn die Würze auf ca. 20°C abgekühlt ist, füllen Sie alles in einen ausreichend dimensionierten Gärbehälter und geben die Hefe dazu. Aufgund der starken Schaumbildung sollte der Gärbehälter mindestens 25 bis 30 liter Volumen haben. Die Gärung erfolgt abgedunkelt bei 15-20°C. Der aufgesetzte Gärspund verhindert das Eindringen von Bakterien. Beim Vergären werden die beim Brauen entstandenen Zuckerbestandteile in Alkohol umgewandelt. Dauer 3-5 Tage
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Zur Nachreifung kann das Bier in Flaschen gefüllt werden. Dort bekommt das Bier seinen endgültigen Geschmack und bildet die notwenige Kohlensäure. Die Flaschen sollten in den ersten Tagen wegen des Druckes ab und zu entlüftet werden.
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Druckbare Version
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Bierbraukessel
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