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Der Ballon

Das ist unser Gärbehälter. Wir bevorzugen Glasballons, auch wenn sie mit schmalem Hals teilweise schwer zu füllen sind. Alternativ können Sie jede Art von Behältern verwenden, solange sie lebensmittelecht und säurebeständig sind.

Der Ballon

PH-Wert

Jetzt kontrollieren wir noch den PH-Wert unserer Maische, denn der sollte im Idealfall bei 3 liegen. Unsere Maische liegt bei 3,5 und wir beschließen das so zu lassen weil die Abweichung vom Idealwert nicht so groß ist. Bei größeren Abweichungen sollte aber, beispielsweise mit Milchsäure, angesäuert werden.

Farbvergleich Noch den PH-Wert kontrollieren

Einfüllen...

Nicht so einfach wie es aussieht, aber es geht. Um das ganze etwas zu verflüssigen haben wir noch etwa 2-3 Liter Wasser zugegeben. Letztendlich kommt es auf die Frucht an. Bei saftigen Beeren ist die Wasserzugabe meistens völlig unnötig, bei unserer zähflüssigen Aprikosenmaische dagegen schon.

Hefezugabe

Wenn der Ballon zur Hälfte gefüllt ist geben wir unsere Hefe dazu - wir haben uns zu einer Lebendhefekultur "Malaga" entschieden und geben außerden auch noch 10 Gramm Hefenährsalz dazu. Ansonsten verzichten wir auf die Zugabe von Zucker oder weiteren Hilfsmitteln, denn wir möchten einen möglichst naturbelassenden Edelbrand.

Trotzdem kann man mit Zuckerzugabe und dem vergären mit Turbohefe den Alkoholertrag steigern - uns kommt es aber in diesem Fall mehr auf das natürliche Aroma als auf einen hohen Alkoholertrag an.

Hefezugabe

Schütteln und rühren

Jetzt muß das ganze noch gut geschüttelt oder verrührt werden, damit sich die Hefe und das Nährsalz gut verteilt. Wir bevorzugen die Glasballons, weil man die Maische sehen kann. Außerdem kann man alles miteinander sehr gut durch anheben und schwenken des Ballon verrühren.

Gärspund

Zu guter letzt setzten wir den Gärspund auf den Ballon und füllen diesen mit Wasser. Jetzt können die Gärungsgase entweichen, was man - je nach Gärspund - auch sehen kann. In unserem Falle hebt sich der innere Plastikdeckel an, die Gase entweichen und er fällt zurück. Der Vorteil bei einem Gärspund liegt aber hauptsächlich darin, das keine Luft mehr an die Maische gelangen und daher auch keine Fremdstoffe mehr in die Maische gelangen.

Vor allem Anfangs sollte man jetzt hin- und wieder umrühren, oder noch besser alles kräftig verschütteln.

Der Gäspund Damit man es auch gären sieht und keine Fremsstoffe in die Maische eindringen.


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